PRÄVENTION


Eine Legasthenie oder Dyskalkulie kann frühestens am Ende des ersten bzw. Mitte des zweiten Schuljahres diagnostiziert werden.

Die Ursachen sind multifaktoriell und es wird vermutet, dass eine genetische Disposition das Risiko erhöht, eine Legasthenie oder Dyskalkulie zu entwickeln.

 


Für das Lesen und Rechtschreiben sind folgende Vorläuferfähigkeiten zentral:

  • Die Phonem-Wahrnehmung sowie die Phonologische Bewusstheit
  • Das Phonologische Arbeitsgedächtnis
  • Die Benenngeschwindigkeit sowie
  • Das Sprachverständnis und die Sprachproduktion

Für das Rechnen spielen folgende Vorläuferfähigkeiten eine zentrale Rolle:

  • Größen- und Mengenerfassung, Größen- und Mengenvergleich, Mengenzerlegungen
  • Zahlwörter kennen, Ziffern erkennen
  • Zählfertigkeiten
  • Zahlen mit Mengen verknüpfen
  • Mengen in Teilmengen unterteilen und diese mit Zahlen verknüpfen
  • Arbeitsgedächtnis insbesondere Phonologische Schleife, zentrale Exekutive und visuell-räumlicher Notizblock
  • Sprachverständnis für räumliche Begriffe


Für Kinder, die in den oben genannten Bereichen Schwierigkeiten haben, kann es sinnvoll sein, bereits im letzten Jahr vor der Einschulung die Vorläuferfertigkeiten in den Bereichen Schriftsprache und Mathematik sowie Aufmerksamkeit und Konzentration zu fördern.

 

Gerne begleite ich Sie und Ihr Kind mit einer unabhängigen Beratung, einem Screening oder einer ausführlichen Diagnostik. Bei Bedarf auch mit einem individuell auf Ihr Kind abgestimmten Förderprogramm - einer "Schultüte voller Kompetenzen".